

Die Meerfrau Diana wagt ein großes Abenteuer: Sie geht für ein Studium an Land. Getarnt als Mensch taucht sie in den aufregenden Unialltag ein. Der sympathische Eiden lässt ihr Herz höherschlagen, doch eine Freundschaft mit einem Menschen könnte das Leben aller Meeresvölker gefährden. Noch dazu versetzen unheimliche Angriffe aus dem Meer den Campus in Aufruhr. Lauert in Dianas Heimat etwa eine Gefahr für die Menschenwelt?

Diana hat sich endlich ihren Traum erfüllt und ist endlich in der Menschenwelt. Als Meerfrau muss sie sich zwar an etliche Regeln halten, damit die Menschen nicht erfahren, was sie ist, aber trotzdem ist sie glücklicher, als jemals zuvor. Nicht zuletzt, weil sie endlich Freunde gefunden hat. Die anderen Meermenschen Mako, Lucas und die anderen helfen ihr, sich in der Neuen Welt zurechtzufinden. Und dann wäre da auch noch Eiden, zu dem Diana sich fast magisch hingezogen fühlt. Doch leider dürfen Meermenschen keinen romantischen Kontakt zu Menschen haben. Immerhin könnte dabei ihr Geheimnis herauskommen. Doch als plötzlich Schüler vom Campus verschwinden, scheint nicht nur dieses Geheimnis in Gefahr zu sein.

Diese Light-Novel fängt süß an und was im ersten Moment wie eine einfache Campusstory mit ein wenig Fantasy erscheint, spricht recht schnell dann doch auch ernste Themen an. Diese werden zwar nicht (oder auch bisher nicht) ausgebreitet, geben den Figuren aber mehr Tiefe. So sehen wir den verspielten Chaoten Mako mit anderen Augen, wenn man erfährt, dass es auch unter dem Meervolk mobbende Idioten gibt und der arme Mako das durchmachen musste. Einfach weil sein Fischschwanz eher dem eines Hais glich. Oder dass Diana sehr einsam aufgewachsen ist. Aktuell weiß ich noch nicht, ob diese Vergangenheit noch einmal aufgegriffen wird, aber es nimmt dieser Geschichte und ihren allesamt wunderschönen Figuren ein wenig den Glitzer. Das Meervolk ist eben nicht in allem besser als die Menschen. Und manchmal versteckt sich auch hinter Schönheit nur Dunkelheit.
Dazu gibt es noch einen spannenden Cliffhanger und so hatte ich trotz der recht einfachen Sprache doch sehr viel Spaß.

