Carl’s Doomsday Scenario

Titel: Dungeon Crawler Carl #2 – Carl’s Doomsday Scenario | Autor*in: Matt Dinniman |
Genre: Fantasy | Verlag: ‎ Tor | Erscheinungsdatum: 24.6.2026 |
Seitenzahl: 448 Seiten | Preis: 18,00 Euro Broschur

Neues Achievement!
Du hast es bis Band 2 geschafft. Herzlichen Glückwunsch, du Nerd! Belohnung: eine Stadt in Ruinen. Und Killerclowns. Und Explosionen. Im zweiten Teil der legendären LitRPG-Fantasyserie um Carl und Princess Donut bleibt kein Stein auf dem anderen.

Die Trainingsphase ist abgeschlossen. Jetzt können die Spiele endlich beginnen. Die Bewertungen und Zuschauerzahlen schießen in die Höhe. Die Fans können gar nicht genug bekommen. Und der Dungeon wird von Tag zu Tag gefährlicher. Carl und Prinzessin Donut müssen härter denn je ums Überleben kämpfen, um nicht von den fiesen Moves der Dungeon-KI überrascht zu werden.  

Das Level: die Oberstadt. Eine weitläufige, einst blühende Metropole, die von einer mysteriösen Katastrophe verwüstet wurde. Aber die Straßen sind alles andere als verlassen. Ein Zirkus mit Untoten durchstreift die Ruinen. Und ein uralter Zauber enthüllt sein dunkles Geheimnis, gerade als den Crawlern alles um die Ohren fliegt.

Außerdem hat Carl immer noch keine Hose.

Ich liebe jede verdammte Seite!

Verdammt nochmal, Donut!

Carl und Donut haben es geschafft. Sie sind auf der 3. Ebene und haben sich für eine Rasse und einen „Beruf“ entschieden. Und nebenbei haben sie auch noch Mordecai als Manager gewonnen. Auch wenn dieser das ein wenig unfreiwillig tut. Und während sich unsere Helden mit neuen Mechaniken und einem wahnsinnigen Zirkus herumschlagen müssen, tauchen auch neue Gefahren auf. Messerwerfende Lemuren, fleischfressende Clowns und eine Art Serienformat, die im Dungeon produziert wird. Dazwischen alltäglicher Wahnsinn, Explosionen und verwirrende Quests.

Unsere zwei unfreiwilligen Spieler wachsen in diesem Band noch mehr zusammen und entwickeln sich auch selbst weiter. Donut wird „erwachsener“, ohne ihren eigentlichen Charakter zu verlieren. Ich liebe es, wie sie als Showkatze ihre Stärken ausspielt und sich manchmal auch einfach „dümmer“ stellt, um ihre Ziele zu erreichen. Etwas, das auch Carl schnell bemerkt. Ich glaube, hier können wir noch einiges erwarten.
Auch Carl lernen wir noch etwas mehr kennen, z. B. etwas aus seinem früheren normalen Leben oder auch etwas über seine Beziehung zu seiner Ex.

Ihr kriegt mich nicht klein …

In Ebene drei erwartete uns diesmal etwas gänzlich Neues, mit dem die Spielleiter versuchten, unsere Crawler umzubringen.
Quests!
Und diese können es ganz schön in sich haben, besonders wenn man dabei noch das zweifelhafte Glück hat, einer Elite zu begegnen, bei der man erst nach der netten Unterhaltung bemerkt, dass selbige eigentlich auf deinen Tod gewettet hat. Tja, Carl und Donut waren noch nie von außerordentlichem Glück gesegnet. Und doch beweisen die beiden nicht nur, dass sie füreinander durchs Feuer gehen würden, sondern auch, dass Carl viel, viel klüger ist, als es vielleicht manchmal den Anschein hat. Denn er sieht oft genug über das bloße Schwarz-Weiß hinaus und legt seine ganz eigenen Fallen aus, in der Hoffnung, dass sie ihm eines Tages mal den Hintern retten würden. Und er bleibt seiner eigenen Moral treu, etwas, das nicht alle Crawler von sich behaupten können.
Dazwischen machen sich die beiden einige Freunde, und neue Feinde. Also alles wie immer.

Ich liebe diese KI

Die Dungeon-KI ist wohl die einzige, die auf der Seite der Crawler ist. Oder zumindest halb, denn ihr war an Fairness gelegen. Das bedeutet, dass sie Entscheidungen der Produzenten mit anderem Loot aufwiegen oder auch minimal eingreifen kann, um zumindest eine gewisse Fairness zu gewährleisten. Und sie hat einen Narren an Carl gefressen. Oder eher an seinen Füßen? Nun, wir werden es wohl erfahren.
Dazu kommen die Itembeschreibungen, die fast immer vor Sarkasmus triefen oder einfach ganz unverhohlene Beleidigungen enthalten.
Ich liebe sie!

Der zweite Band der Crawler-Reihe ist wieder ein Fiebertraum, und falls man doch mal denkt, man glaubt zu ahnen, in welche Richtung sich diese Reihe entwickeln könnte, sprengt ein irrer Schweinekönig mehr oder weniger seine eigene Familie in die Luft und würfelt damit das ganze politische Schauspiel neu. Ich liebe diese Unvorhersehbarkeit, ich liebe den Raptor Mungo und ich liebe Donut und Carl. Mögen sie auf ewig zusammenbleiben. Auch wenn mir die eine Amazone schon etwas Sorgen für den kommenden Band macht. Besonders wenn man Katjas Fähigkeiten ebenfalls bedenkt …

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