Ein Sommernachtstraum

Titel: Ein Sommernachtstraum | Autor*in: William Shakespeare | Genre: Klassiker|
Verlag: viele Ausgaben | Erscheinungsdatum: um ca. 1600 | Seitenzahl: ca. 96 Seiten |
Preis: kommt auf die Ausgabe an.

Der Liebestrank des Puck stiftet Unruhe im Reich der Menschen und Elfen: Während einer lauen Sommernacht flüchten zwei Liebespaare in den Athener Wald, in dem zur gleichen Zeit Oberon und Titania, König und Königin der Elfen, einen phantastischen Ehekrach ausfechten. In dem zauberhaften Durcheinander einer verwunschenen Nacht spielt man »Bäumchen wechsle dich« oder verliebt sich gar in einen Esel.

Ein Sommernachtstraum erzählt die Geschichte um einen Streit, eine kleine Rache und unheimlich viel Chaos.

Du sangst im Mondlicht unter ihrem Fenster. Mit falscher Stimme Lieder falscher Liebe.

Ein Sommernachtstraum ist einer meiner liebsten Klassiker. Nicht nur, weil das Werk gerne mal in der Plötzlich Fee Buchreihe angesprochen wird, sondern weil die Geschichte so herrlich verdreht ist. Dazu mag ich Shakespeares Stil irgendwie. Klar, man muss sich wie bei vielen als Theaterstück verfasste Stücke darauf einlassen und ja, auch der gute Shakespeare wird euch nicht mit komplizierten, bildlichen Sätzen verschonen, aber dabei ist er viel klarer als so manch anderer Vertreter. Dazu kommt, dass die Figuren unheimlich lebendig und eigenen sind. Gerade Puck ist einfach herrlich frech und stiftet viel Chaos.

Ehekrach mit ungeahnten Folgen.

Elfenkönig Oberon und seine Königin Titania sind gerade nicht so gut aufeinander zu sprechen. Während Oberon etwas ungehalten darüber ist, dass seine werte Gattin sich mal wieder lieber bei irgendeinem Helden herumdrückt, beschwert sie sich über seine vermehrten Ausrutscher mit diversen sterblichen. Natürlich fühlen sich beide im Recht und als Titania abrauchst, winkt Oberon Puck zu sich heran und schickt ihn auf die Suche nach einer seltenen Blume. Bekommt man ihren Saft ins Auge, so verliebt man sich in das erstbeste Wesen, was man sieht. So will er Titania bestrafen und sich später selbst als Held aufspielen. Leider hat er dafür natürlich den talentiertesten und wohl besten Fee dafür ausgesucht. Nicht. Denn natürlich muss Puck die Blume testen. An einer Gruppe Menschen, die so ihre ganz eigenen Probleme haben.

Zuhören ist eine Kunst.

Ein Sommernachtstraum mag nun schon einige Hundert Jahre auf dem Buckel haben und doch sind die angerissenen Probleme und Themen in diesem Buch auch heute noch aktuell. Man kann sie leicht auf unsere Gesellschaft ummünzen und entdeckt die Message die das Buch seinen Lesern mitgeben möchte. Dabei muss man sich aber auch einfach etwas Zeit zum Lesen nehmen. Durch das hohe Tempo der Geschichte und die vielen Figuren, muss man sich schon konzentrieren, um den Überblick zu behalten. Doch je konzentrierter man ist, desto mehr Spaß kann diese Geschichte machen.

Shakespeares Knochen sind schon zu Staub zerfallen, aber er hat damals schon so einige Sachen erkannt, welche ihr leicht im Sommernachtstraum wiederfindet. Zum Beispiel wie wichtig es ist wirklich miteinander zu reden. Miteinander und nicht gegeneinander. Und wie wichtig es ist, vielleicht eben einmal nicht nur auf seine eigene Welt zu bestehen, sondern auch über den Tellerrand zu schauen. Dazwischen liegt aber gerade durch Pucks Unsinn so viel Humor, dass es nie schwer wird.

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Auch besprochen bei: read books and fall in love

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