24 Herzensmomente für die Weihnachtszeit – Türchen 5

Habt ihr eure Keksdosen schon gefüllt oder steht die große Backorgie noch aus? Aber egal, ob das eine oder andere auf euch zutrifft, habe ich hier noch ein Rezept, das ihr einfach ausprobieren müsst. Ochsenaugen, oder Pfauenaugen, gehören zu meinen absoluten Plätzchen-Lieblingen und werden nicht nur zu Weihnachten gerne gemacht. Und ich kann euch versichern: Die Kekse sind nicht nur auf jedem Teller ein echter Hingucker, sondern auch viel einfacher gemacht, als man denkt.

Hinweis: Da ich die Rezepte immer abschreibe und in einem Extra Ordner sammel weiß ich leider nicht mehr ob es von einer Internetseite oder aus einem Buch ist.

Für die Füllung:

300 g Marmelade oder Gelee
🫙

Für den Mürbeteig:

220 g Mehl
50 g Puderzucker🍭
1 TL Zitonenschale 🍋
1 Prise Salz🧂
3 Eier🥚
🥚🥚
120 g Butter
🧈

Für die Marzipanmasse:

300 g Marzipanrohmasse🍭
1 Pck. Vanillezucker



Zubereitung

Für den Teig Mehl mit Puderzucker, Zitronenschale (abgerieben) und Salz in einer Schüssel mischen. Eier trennen und Eiweiß beiseite stellen. Eigelbe und kalte Butter in Stücken zum Mehl-Mix geben und zu einem glatten Teig kneten. Ca. 1 Stunde kaltstellen.

Für die Makronenmasse das Marzipan grob raspeln und zusammen mit Vanillezucker in eine Schüssel geben. Etwa die Hälfte des Eiweißes zugeben und mit den Schneebesen des Handrührgerätes glatt rühren. Übriges Eiweiß zugeben und weiterrühren. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle (ca. Ø 7 mm) füllen.

Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen.

Den Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn ausrollen und Kreise ausstechen. Diese auf ein Blech mit Packpapier verteilen und jedes Plätzchen mit einem Kranz aus der Marzipanmasse versehen.

Ca. 12 min im unteren Drittel backen (Hinweis! Jeder Herd ist ein bisschen anders, behaltet die Kekse ein wenig im Auge!) Kekse anschließend abkühlen lassen.

Marmelade/Gelee kurz in der Mikrowelle erwärmen, dann mit einem EL in die Mulden der Ochsenaugen 🍪🍪füllen und anschließend trocknen lassen.

Das Rezept ergibt ca. 35-40 Kekse, je nachdem, wie dick ihr den Mürbteig ausrollt. Falls ihr lieber einen dickeren Marzipanrand möchtet, könnt ihr einfach etwas mehr Marzipanmasse machen.
Am Ende gilt es dann nur noch dafür zu sorgen, auch selbst einige der leckeren Plätzchen 🍪🍪abzubekommen. Bei uns sind sie jedenfalls immer ganz schnell weg.

Morgen geht es zum Türchen Nr. 6 „Der Nikolaus lässt dichten“ zur lieben Nicole von Zeit für neue Genres. Seid schon mal gespannt!!

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Andrea
Andrea
1 Monat zuvor

Guten Morgen Ruby 🙂

Plätzchen gebacken haben wir schon mit den Eltern von meinem Freund. Mehr wirds auch nicht, denn ich hab viele im Umfeld, die gerne welche verschenken und da sammelt sich immer so viel an, dass es eh schon zu viel ist^^
Wir backen aber tatsächlich die ganz klassischen, die dann dekoriert werden 😉

Deine Variante kenne ich in ähnlich. Meine Mama backt die – aber nur mit Teig und Marmelade in einem Loch 😉 ich hab die mal „Marmeladen-Plätzchen“ getauft, weil sie irgendwie keinen Namen haben^^ ich ess die aber sehr gerne 😀
Das Marzipan aus deinem Rezept wäre wohl nicht meins, aber trotzdem eine schöne Idee 🙂

Lieben Gruß
Andrea

Aleshanee
Aleshanee
1 Monat zuvor

Hallöchen Ruby!

Was für eine tolle Rezeptidee!
Früher mit den Kindern hab ich in der Adventszeit sehr sehr viel Plätzchen gebacken, aber das ist im Laufe der Jahre dann irgendwie eingeschlafen… ich muss auch gestehen, dass ich nicht so gerne in der Küche stehe, egal ob kochen oder backen *lach*
Und ich mag tatsächlich die Plätzchen mit Marmelade nicht ganz so gerne wie andere, aber die Variation mit Marzipan kannte ich noch gar nicht, das hört sich definitiv sehr gut an!
Vielen Dank dass du das Rezept mit uns teilst plus optischen wunderschöne Aussichten *.*

Ein sehr leckeres Türchen!

Liebste Grüße, Aleshanee

Tanja von Der Duft von Büchern und Kaffee
Tanja von Der Duft von Büchern und Kaffee
1 Monat zuvor

Hallo Ruby,

deine Kekse sehen sooooooooo lecker aus! Da möchte man am Liebsten direkt ins Bild greifen und sich ein paar wegmopsen.

Ich kenne das „Problem“ mit den Plätzchen, die viel zu schnell aufgegessen sind. Ich finde, wenn sie direkt aus dem Ofen kommen, dann ist es umso verlockender zuzugreifen. Wir machen daher meist auch immer drei verschiedene Sorten auf einmal. Dann bleibt oft noch ein wenig für die folgenden Tage über :o)

Vielen Dank das Teilen dieses tollen Rezeptes. <3

Ganz liebe Grüße
Tanja :o)

Mina von Book Type
Mina von Book Type
1 Monat zuvor

Hallo liebe Ruby 😀
omg, die sehen total toll aus. Ich habe die natürlich auch schon öfter irgendwo gesehen und bestimmt schon mal herzhaft in einen gebissen xD Allerdings ist das schon eine ganze Weile her 😀
Als ich noch eine richtige Küche besaß hab ich gerne gekocht und auch gebacken 😀 Es gibt nicht schöneres als die glücklichen Äuglein zu sehen, die in die selbstgemachten Kekse beißen 😀
Das Rezept besitzt viele Dinge die ich liebe 😀 Marzipan, omg, einfach geil und die Zitrone macht es perfekt!
Ein toller Beitrag von dir ^^
Komm gut ins Wochenende
Mina

Nicole
Nicole
30 Tage zuvor

Hallo Ruby,

eine tolles Rezept mit dem Marzipan! Ich kenne nur die klassischen Linzer Augen, aber die sind eben ohne Makronenmassen. Da stelle ich mir deine Version schon delikater vor.

Selbst backe ich keine Kekse mehr. Mein Mann und ich essen nicht viel und irgendwie lohnt es sich nicht, wenn wir da groß aufbacken. Vielleicht später mal wieder, wenn meine Enkelin im passenden Alter ist. (Ich muss jetzt noch ergänzen, dass ich eine wirklich, wirklich junge Oma bin. XD)

Liebe Grüße
Nicole

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