Mit einem tiefen Grollen gibt die steinerne Barriere nach. Hinter dir bleiben die dunklen Gänge des Labyrinths zurück, als du endlich den Turm betrittst, der seit deiner Ankunft in der Wüste über allem aufragte. Doch was dich im Inneren erwartet, hat wenig mit einem gewöhnlichen Turm gemein. Zahnräder greifen knirschend ineinander. Seltsame Apparaturen säumen die Wände und über deinem Kopf ziehen leuchtende Sternbilder ihre Bahnen. In der Mitte der gewaltigen Halle schwebt ein Geflecht aus blauem Licht – als hätte jemand ein Stück des Nachthimmels eingefangen.
Für einen Moment vergisst du sogar, warum du hier bist. Dann beginnt irgendwo tief im Turm ein Mechanismus zu arbeiten. Ein dumpfes Klicken hallt durch die Halle. Und noch eines. Offenbar hat der Turm auf dich gewartet.
Vielleicht ist es an der Zeit herauszufinden, warum.

1?

1.1 Besitzt du das verwitterte Tagebuch und den Kodex, klicke hier
11v.KG. Herbstmond
Ich habe mich geirrt.
Seit Tagen beobachte ich die schwarze Masse. Ich hielt sie zunächst für eine Verunreinigung der magischen Ströme, vielleicht eine Folge des letzten Übergangs.
Doch sie breitet sich nicht wahllos aus. Sie sucht die stärksten Quellen der Magie und lässt alles andere beinahe unberührt. Heute habe ich einen Teil davon in einem versiegelten Gefäß eingeschlossen.
Es hat gewartet, bis ich den Schutzkreis löste.
Ich fürchte, was auch immer wir in diese Welt gebracht haben – es weiß, was es tut.
2?

3?

4?

5?

5.1 – Klicke hier, wenn du die Glaslinse besitzt.
Das Bild eines erschöpften Mannes flackert vor dir auf.
„Wenn du diese Aufzeichnung sehen kannst, ist der Turm gefallen.“
„Die schwarze Seuche stammt nicht aus unserer Welt. Sie zieht von Welt zu Welt und nährt sich von Magie.“
„Ich habe versucht, ihren Weg zurückzuverfolgen. Es gelang mir nicht.“
„Doch der Weltenmechanismus kann dich dorthin bringen, wo alles begann.“
„Finde ihren Ursprung.“
„Und halte sie auf, bevor keine Magie mehr übrig ist, denn das wird unser aller Ende sein.“ Die Projektion flackert. „Folge der Seuche. Finde ihren Ursprung. Beende, was wir nicht beenden konnten.“
6?

6.1 – Du hast das verseuchte Fernrohr besiegt, dann klicke hier.
Zunächst siehst du nur Dunkelheit.
Dann erscheinen unzählige Lichtpunkte vor deinen Augen. Einer nach dem anderen, bis sie wie Sterne in der Schwärze schweben.
Doch es sind keine Sterne.
Es sind Welten.
Manche leuchten hell, andere nur schwach. Und zwischen ihnen zieht sich etwas Dunkles hindurch – feine schwarze Spuren, die eine Welt mit der nächsten verbinden.
Die Seuche.
Du erinnerst dich an die Worte des letzten Magiers.
Sie zieht von Welt zu Welt. Immer auf der Suche nach neuer Magie. Eine der schwarzen Spuren leuchtet plötzlich auf. Sie führt zu einer Welt, die noch immer von der Seuche befallen ist.
Vielleicht findest du dort weitere Antworten. Vielleicht sogar eine Möglichkeit, sie aufzuhalten. Hinter dir erwacht das große Sternengebilde des Turms zum Leben. Zahnräder setzen sich in Bewegung und die fremde Welt erscheint zwischen seinen Ringen.
Ein Portal öffnet sich.
Die Spur führt weiter.
Regeln kurz und knapp
Dein Ziel ist es sich vom START-Maker bis zum !-Marker zu bewegen.
Du kannst dich komplett frei über die Karte bewegen.
Lege für dich eine feste Seitenzahl fest, welche du lesen musst, um auf ein anderes Feld zu rücken. (Bei Bedarf kannst du die Zahl zu Beginn eines jeden Monats anpassen.)
Auf den ?-Feldern warten verschiedene Überraschungen/ Aufgaben auf dich. Für manche brauchst du vielleicht eine bestimmte Karte, welche du ebenfalls auf den ?-Feldern finden kannst.
Um die Felder aufzudecken, klicke auf den Pfeil neben der Zahl, welche du erreicht hast.
(Unter dem Spielplan)
Karten, die du eingesetzt hast, verschwinden von deiner Hand!
Dir bleibt stets selbst überlassen, ob du Karten einsetzt oder noch aufhebst.
Wenn du am Ende des Monats nicht auf dem !-Feld stehst, musst du zur Strafe 1 Karte abwerfen. (Besitzt du keine Karten, passiert nichts.)

