

Ein Ninja undercover – zwischen Schatten und Schulbank
Eigentlich denkt man, Ninjas gehören schon lange der Vergangenheit an! Weit gefehlt, denn auch im modernen Japan sind Ninjas noch im Verborgenen aktiv. Der junge Ninja Yodaka erhält einen ungewöhnlichen Auftrag: Er soll die schüchterne Schülerin Aoi beschützen – um jeden Preis. Doch wie soll er in der chaotischen Welt einer Highschool unerkannt bleiben und gleichzeitig seine Mission erfüllen? Zwischen sozialen Ängsten, Schulalltag und Ninja-Pflichten entspinnt sich eine spannende und humorvolle Geschichte.

Yodaka ist ein erstklassiger Ninja. Unauffällig, stark und immer mit einem Ass im Ärmel. Perfekt auf jede Situation vorbereitet … solange sie keine zwischenmenschliche Kommunikation erfordert. Denn Yodakas größte Schwäche sind andere Menschen. Oder eher, wenn er mit ihnen reden oder Zeit mit ihnen verbringen muss. Plötzlich verwandelt sich der hart gesottene Ninja in ein zitterndes, unsicheres Frack. Leider ist das ziemlich ungünstig, wo er doch jetzt undercover an einer Oberschule eingesetzt werden soll. Sein Ziel: Eine Schülerin, an der eine Menge Leute Interesse zu haben scheinen. Warum, bleibt aber vorerst ein Geheimnis. Leider ist Aoi nicht nur sehr kontaktfreudig, sondern auch eine wandelnde Katastrophe …


Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hatte, aber „Shinobi Undovercover“ hat mich komplett überrascht. Statt durchgeplanter Ninjaaktion begrüßten mich ein Sozialphobiker erster Güte und ein Mädchen, das es schafft, ständig über ihre eigenen Füße zu stolpern und dabei noch liebenswert auszusehen. Dazu kommen ein paar Ninjakollegen, natürlich ein paar böse Jungs und der alltägliche Schulwahnsinn. Was könnte da denn schon schiefgehen?

