The Stranger Times #1

Titel:The Stranger Times #1 | Autor*in: Caimh McDonnell |
Genre: Okulter Roman |Verlag: ‎ eichborn | Erscheinungsdatum: 30.9.2021 |
Seitenzahl: 464 Seiten | Preis: 20,00 Euro Hardcover

Dunkle Kräfte sind am Werk – und The Stranger Times geht ihnen auf den Grund. Die Wochenzeitung ist Großbritanniens erste Adresse für Unerklärtes und Unerklärliches. Zumindest ist das ihre Eigenwerbung …

Gleich in Hannah Willis‘ erster Arbeitswoche bei der Zeitung tritt eine Tragödie ein, und The Stranger Timesist gezwungen, tatsächlich investigativen Journalismus zu betreiben. Hannah und ihre Kollegen kommen zu einer schockierenden Erkenntnis: Einige der Geschichten, die sie zuvor selbst als Unsinn abgetan hatten, sind furchtbar real.

Worum genau geht es hier eigentlich? Nun ja . . . das fragte ich mich zwischendurch auch.

„Publikation sucht Fähigkeit, mittels der englischen Sprache Sätze zu bilden. Vollidioten, Optimisten oder Menschen, die Simon heißen, müssen sich nicht bewerben.“

Man nehme eine betrogene Ehefrau, welche versehentlich das Haus ihres Noch-Ehemanns abgefackelt hat, eine seltsame Jobsuche und eine Paranormale Zeitung voller seltsamer Charakter. Dazu einen Mord, ein paar übernatürliche Erlebnisse und diverse Hä?! Momente. So in etwa beschreibt sich dieses Buch wohl am besten. Ich war mir einfach oft nicht sicher, wo mich das Buch nun hinführen wollte. Der Genremix ist vermutlich ziemlich einzigartig, ziemlich skurril und gemischt mit mehr als nur einer Prise dunklem Humor. Dennoch ist es ein Buch, mit dem wohl nicht jeder warm wird. Dazu ist es einfach zu eigen.

Super oder HÄ?

Ehrlich? Ich weiß es einfach nicht. Die Story hat definitiv Figuren zu bieten, die oft nicht so sind, wie man glaubt. Sie besitzen einerseits herrliche Macken, werden andererseits oftmals aber nur für Belanglosigkeiten verwendet. Zum Beispiel gibt es den Chef des ganzen, der ein ziemlich anstrengender Choleriker ist, welcher seine Mitarbeiter meistens echt mies behandelt. In bestimmten Szenen durchaus witzig, aber dann wieder so aufgebauscht, dass er mir nur noch auf die Nerven ging.

Die Story selbst entwickelt sich derart schleichend, dass ich mich oft nur fragte, wann es denn mal losgeht. Da konnte selbst der schwarze Humor nicht drüber hinwegtäuschen. Es fehlte einfach Tempo und das Ende war wirklich, wirklich sehr merkwürdig und dann auch wieder viel zu abrupt. Ich meine, wenn man im Hintergrund schon eine Verschwörung aufbaut, dann will ich sie auch mit einem Knall gelöst haben!

Fantasy, Krimi oder doch Roman?

Zusammengenommen muss man einfach sagen: Alles und doch nicht genug, um die jeweiligen Gruppen wirklich glücklich zu machen. Der Kriminalfall zieht sich viel zu sehr, als dass er echte Spannung aufbauen konnte und für einen echten Fantasy-Fan war auch hier zu wenig zu haben. Dieses Buch ist mir selbst, mit seinem sehr gewagtem Genremix, zu speziell und konnte mich leider immer wieder nur phasenweise begeistern.

Falls ihr eine verrückte, andere Story sucht, die allerdings oftmals in sich selbst ruht, dann solltet ihr mal in Stranger Times hineinschauen. Mich selbst konnte das Buch einfach nicht ganz abholen. An vielen Ecken fehlten mir Dinge und auch in Sachen Tempo habe ich mir da viel mehr gewünscht. Vielleicht wird Band 2 besser. Immerhin ist das Ende wirklich seltsam und wirft einige Fragen auf. Aber ob ich es lesen werde, steht noch in den Sternen.

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Auch besprochen bei: buchsichten, Bock & Kohle

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