Montagsfrage

Wie steht Ihr zu posthum veröffentlichten Werken?

Diese Woche gibt es eine ziemlich schwere Frage zu der ich ebenfalls eher zwiegespalten bin. Auf der einen Seite freut man sich natürlich unglaublich, wenn es selbst nach dem Tod des Lieblignsautoren plötzlich noch unveröffentlichte Bücher in den Handel schaffen. Und nicht nur einmal hatte ich ein solches Buch in den Händen und war so verdammt glücklich damit.
ABER! es wird wohl auch seine Gründe gehabt haben, warum der Autor sie zurückgehalten hatte. War er unzufrieden damit? Sah er die Zeit noch nicht gekommen oder hatte er etwas episches damit vor? Die Gedanken dazu sind vielfälltig. Manchmal liest man solche Bücher und ist glücklich, manchmal lassen sie einen eher unzufrieden zurück. Vielleicht merkt man auch, warum er dies nie veröffentlicht hat und gerade in diesen Momenten kommt natürlich der unschöne Beigeschmack zutage und man stellt sich die Frage: Wurde das jetzt nur rausgeworfen, um die Auferksamkeit und um den Autor auszunutzen? Egal was der Autor dazu vielleicht gesagt hatte? Oder gab es tatsächlich eine Absprache bezüglich unveröffnetlichter Werke mit Familie/ Verlag/ Agentue?

Ich denke, es ist schwer in solchen Fällen zu sagen, so oder so ist es gewesen. Man kennt nie die ganze Geschichte, und ich finde tatsächlich auch nicht das sich z.b Hinterbliebene diesbezüglich erklären müssen, und kann nur als Leser hoffen, das im Sinne des Autors gehandelt wurde.

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Sophia (Wordworld)
Sophia (Wordworld)
1 Monat zuvor

Hey Ruby,

haha ich weiß, super schwer zu beantworten!
Ja genau, ich hatte auch schon einige Fälle, in denen ich das Gefühl hatte, dass einfach nochmal der bekannte Namen der verstorbenen Person ausgenutzt wurde und es eigentlich einen Grund gab, dass das Buch zu Lebzeiten nicht erschienen ist. Da bleibt dann ein schaler Beigeschmack zurück…

Liebe Grüße
Sophia

Sari
Sari
1 Monat zuvor

Jahre nachdem Douglas Adams schon nicht mehr da war, wurde plötzlich ein weiterer Anhalter Band raus gebracht. Ich wollte ihn unbedingt lesen, aber das Buch war so anders als die davor und wirkte gleichzeitig so gezwungen sein zu wollen wie seine Vorgänger. In dem Fall hatte ja die Frau einen anderen Autor damit beauftragt eine Fortsetzung zu schreiben. Das hätte man auch lassen können… Nicht immer ist es sinnvoll, finde ich.

Ich glaube manchmal geht es aber auch gar nicht darum, ob die Geschichte gut war, sondern dass man eingefleischten Fans nochmal etwas Besonderes schenkt., wenn man unveröffentlichte Werke herausbringt.

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